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Pädagogische Arbeit im Hortbereich

Weitere besondere Schwerpunktsetzungen

Kompetenz zur gewaltfreien Konfliktbewältigung

Unser Kinderhort soll eine gewaltfreie Zone sein. Dies soll durch drei „einfache“ Regeln garantiert werden, welche für die Kinder verständlich und einleuchtend sind:

  • Nicht schlagen
  • Keine Ausdrücke sagen
  • Niemanden bedrohen

Viele Kinder beherrschen diese Regeln durch ihre Grundeinstellung schon perfekt und haben damit eigentlich niemals Probleme. Andere Kinder geraten jedoch häufiger in Konflikt mit diesen Regeln. Mit diesen Kindern versuchen wir in Gesprächen individuelle Möglichkeiten zu erarbeiten, wie sie in Zukunft weniger in Konflikte hineingeraten und wie sie mit ihren Streitpartnern umgehen können.

Hierbei gibt es keine Standardverfahren, sondern mit jedem Kind müssen „eigene“ Regeln erarbeitet werden, die dann auch von dem Kind getragen und unterstützt werden. Dies erfordert einen sehr hohen Zeitaufwand. Es erscheint uns dennoch sehr wichtig, da wir in unserer Einrichtung einige Kinder haben, die aufgrund ihrer sehr problematischen Vorgeschichten eine intensive Aufarbeitung ihrer Konflikte benötigen.

Diesen Ansatz verfolgen wir hauptsächlich bei Konflikten aber auch in anderen Bereichen, wie z.B. Hausaufgaben- und Essenssituation. Dies bedeutet, dass außer den 3 Hauptregeln nicht immer für alle Kinder die gleichen Regeln gelten.

Informationstechnische Bildung, Medienbildung und Erziehung

Wir sind der Meinung, wenn die Medienkompetenz als Schwerpunkt einer Einrichtung benannt wird, dann muss ein ausgewogenes Verhältnis zur alternativen Freizeitgestaltung bestehen und gefördert werden.
Die Kinder haben sehr viele Möglichkeiten, sich in kreativen, sportlichen und musischen Bereichen zu entfalten. Hierbei versuchen wir immer aktuelle Ideen unserer Kinder aufzugreifen und deren Verwirklichung zu ermöglichen.

Wenn elektronische Medien eingesetzt und zur Verfügung gestellt werden, dann sollten sie altersgerecht und „niveauvoll“ sein. Als elektronische Medien stehen unseren Kindern ein Radio mit CD-Player und zwei PC´s zur Verfügung. Auf den PC´s sind für die Kinder verschiedene altersgerechte Spiele installiert, die sich sehr großer Beliebtheit erfreuen. Außerdem haben wir Lernprogramme in Mathematik und Deutsch, die ebenfalls sehr gut angenommen werden. In unserem Hort lief ein Projekt, welches vom Bayerischen Staatsministerium finanziert wurde, bei dem Kinder von einer externen Fachkraft an das Thema „Internet“ herangeführt wurden. Dieses Projekt wurde inzwischen etwas modifiziert und wird nun in Eigenregie weitergeführt.

Als weiteres Medium stehen unseren Kindern eine große Auswahl an Kinderbüchern zur Verfügung. Die Bücher stehen sichtbar in einem von Kindern entworfenem Regal, was besonders zum Lesen animieren soll.

Interkulturelle Kompetenz

„In den letzten Jahren ist die Zahl der Ausländer- und Aussiedlerkinder in Horten und anderen Regeleinrichtungen für Kinder kontinuierlich gestiegen. Bereits im Vorschulalter – und noch deutlicher im Grundschulalter – entwickeln Kinder Vorstellungen von anderen Kulturen und Rassen, die sich leicht zu Vorurteilen verfestigen können. Interkulturelle Kompetenz wird so zu einer Schlüsselkompetenz für künftige Generationen.“

Diese Entwicklung lässt sich auch in unserem Kinderhort beobachten. Interkulturelle Arbeit ist die Vermittlung von interkultureller Kompetenz. Diese ist eine Erweiterung sozialer Kompetenz, d.h. es geht hierbei um das soziale Miteinander der Menschen, die verschiedenen Kulturen und Sprachgruppen angehören.  Unsere Arbeit soll dazu führen, dass Toleranz, Empathie und Kooperationsfähigkeit bei den Kindern entwickelt werden.

Durch eine gute Verteilung der verschiedenen Nationalitäten in der Gruppe versuchen wir, eine möglichst günstige Grundsituation zu schaffen. Ziel soll es sein, Vorurteile gar nicht erst entstehen zu lassen. Falls Vorurteile gegenüber einer Gruppe auftauchen oder vorhanden sind, versuchen wir diese in Gesprächen sofort abzubauen.

Hierbei sollen die Gemeinsamkeiten herausgearbeitet, aber auch die Unterschiede erkannt werden.
Dadurch lernen die Kinder andere Kulturen und Religionen kennen und akzeptieren. Zur Unterstützung der positiven Gruppensituation bieten wir Projekte an, in denen die Kinder ihre Kulturen und Religionen vorstellen können.

Kompetenz zur geschlechterbezogenen Sichtweise

Um den unterschiedlichen Interessen von Mädchen und Jungen besser gerecht werden zu können, bieten wir in unserer Einrichtung teilweise getrennte Angebote an. Zu Beginn des Hortjahres führen wir getrennt Gespräche durch, in denen Interessen und Wünsche der Mädchen- und der Jungengruppe herausgearbeitet und aufgeschrieben werden. Im Laufe des Jahres werden an speziellen Mädchen- und Jungentagen Projekte und Angebote zu den erarbeiteten Interessen durchgeführt.

Ferienfahrt

Einmal im Jahr (1 Woche in den Pfingstferien) unternimmt der „Kinderhort Christkönig“ eine Ferienfahrt. Den Kindern bleibt es freigestellt, ob sie daran teilnehmen wollen oder nicht. Die Eltern und Kinder werden über das Ziel sobald wie möglich informiert. Ein Elternabend kurz vor der Fahrt gibt den Erziehungsberechtigten noch weiteren Aufschluss über die Unternehmung. Hierbei können die Unsicherheiten der Eltern beseitigt werden.

Das Ziel unserer Fahrt ist jedoch, die Kinder aus ihrer alltäglichen Welt einmal herauszuholen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihren Erfahrungshorizont zu erweitern. Sie sollen gemeinsam mit uns ein schönes Erlebnis haben. Die Gruppe kann enger zusammenwachsen, eventuell bilden sich neue bzw. vertiefen sich oberflächliche Freundschaften. Für die Kinder der ersten Klassen ist es meistens das erste Mal, dass sie ohne Eltern verreisen. Für sie ist es ein großer Schritt für ihre Selbständigkeit, den sie durch die Ferienfahrt wagen können.

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